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Herkunft
Die Rasse stammt ursprünglich aus der Provinz Ankara
(= Angora) in der Türkei und wird seit Ende des 18. Jahrhunderts
in Deutschland gehalten. Erste Nachweise von Vorfahren reichen
bis in das 4. Jahrtausend v. Chr. zurück. Ihr Verbreitungsgebiet
ist Südafrika, Australien und Nordamerika.
Kennzeichen
Angoraziegen sind klein- bis mittelrahmig, reinweiße
Tiere mit langem, seidigem, lockig herabhängenden Haarkleid.
Die Böcke tragen weit ausladende, korkenzieherförmig
nach hinten oder außen gedrehte Hörner, während
die kürzeren Hörner der weiblichen Tiere sichelförmig
nach hinten weisen. (BDZ: “alle Hornteile sollen weiß
sein”).
Maße und Gewichte
| Bock |
50 - 70 cm |
45 - 55 kg |
Leistungen
- dichtes, glänzendes und weiches Haar,
- durchschnittliches, monatliches Wachstum des Haares ca.
25 mm
- bei jeder Schur sollte es ca. 110 bis 150 mm lang sein,
- bei zweimaliger Schur werden 5 - 6 kg Wolle/ Jahr erzielt,
- Durchmesser der Fasern im Durchschnitt bei 33 Mikron
Kid Mohair (1./2. Schur) 23
- 31 Mikron
Jungziege (bis 3 Jahre) 31 - 35 Mikron
Altziege > 35 Mikron
- Fruchtbarkeit 95%
- in der Regel Einlingsgeburten.
Zuchtziel
Das Vlies soll am ganzen Körrper weiß, gländend
und von ausgeglichener Faser hinsichtlichLänge und Feinheit
sein. Kopf (außer Augen und Maul) und Beine sind bewollt.
Das Haarkleid sollte möglichst dicht sein.
Der Wollstapel ("Ringellöckchen") soll gewellt
und in sich gedreht sein. Grannenhaare (Kremps) sind nicht
erwünscht.
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