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Herkunft
Bei der Zwergziege handelt es sich um eine alte Hausziegenrasse.
Bereits im alten Ägypten wurde von ihnen berichtet. Die
Verzwergung ist eine Anpassung an schlechte Umweltbedingungen,
bei denen kleinwüchsige Tiere bessere Überlebenschancen
haben. Zwergziegen unterscheiden sich nach ihrer Herkunft
in Asiatische, Lappische, Arabische, Ost- und Westafrikanische
Zwergziegen.
Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die ersten Zwergziegen
aus Afrika nach Europa gebracht und erfreuten sich bald großer
Beliebtheit. Doch erst 1996 wurde vom BDZ (Bundesverband Deutscher
Ziegenzüchter) ein Herdbuch eingerichtet mit dem Ziel,
eine kleine, fruchtbare und umgängliche Ziegenrasse zu
züchten.
Verbreitung
Ursprünglich Westafrika. Heute auch in Europa und Nordamerika.
Eigenschaften
Zwergziegen spielen auch heute noch in der Ernährung
vieler Völker eine große Rolle, da sie sehr robust
und unanfällig gegen Krankheiten sind sowie sehr geringe
Futteransprüche stellen. Sie sind sehr fruchtbar, Zwillinge
sind die Regel, oft gibt es auch Drillinge. Sie fehlen kaum
in einem Tierpark, da diese vorwitzigen, lebhaften und verschmusten
Tiere jedes Kinderherz im Nu erobern. Viele Zwergziegen stehen
als Kameraden bei Pferden in den Boxen, damit diese sich nicht
einsam fühlen. In großen Pferdeställen darf
auch heutzutage der Stallbock, meist ein Zwergziegenbock,
nicht fehlen, der nach alter Überlieferung den Stall
vor Krankheiten bewahrt.
Beschreibung
- Farbe: schwarz, weiß, grau und braun in allen möglichen
Variationen von einfarbig bis vierfarbig gescheckt
- Gehörn: Bock: 2 säbelförmige Hörner
bis 30 cm Länge
- Geiß: 2 sichelförmige Hörner bis 20 cm
Länge
Maße und Gewichte
| Bock |
45 - 50 cm |
25 - 30 kg |
Quelle: Tierpark Kleve
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